Wir leben in fragmentierten Zeiten. Der Neoliberalismus hat radikalisiert, was immer schon Wesen des Kapitalismus war: Alle in Beziehung zu setzen, und zwar als Getrennte. Meine Be­dürfnisse sind abhängig von der Arbeit anderer, denen meine Bedürfnisse so äußerlich bleiben wie die Geld- und Handelsbeziehungen, die uns aneinander ketten. Der Kapitalismus stellt eine universale Weltgesellschaft her und zerlegt sie zugleich in Nationalökonomien, Klassen, Industriezweige, Beschäftigte und Arbeitslose.

Termine in der Reihe

Solidarische Gefühle & gefühlte Solidarität
mit Sarah Binz
Die Verbindung der Kämpfe: Solidarität in Griechenland
mit Margarita Tsomou
Solidarität in der Sorge: Sorge in der Solidarität
mit Matthias Neumann
Im Alltag solidarisch sein
mit solA Neukölln
Kosmopolitische Solidarität
mit Serhat Karakayali
Beziehungen der Klimagerechtigkeit
mit Mai-Britt Ruff, Charlotte Niekamp
Solidarität als Festigung gemeinsamer Interessen
mit Jana Seppelt
Solidarität ist kein Zustand, sondern eine Bewegung
mit Renate Hürtgen